Home arrow Satanismus arrow Die Publikation der Traditionen
Die Publikation esoterischer Traditionen des LHP PDF Drucken E-Mail

 

Die Publikation esoterischer Traditionen des LHP 
 
Lange Zeit wurde echte esoterische Tradition nur auf individueller Basis weitergegeben – vom Meister/Meisterin zum Novizen. Dafür gab es mehrere Gründe, wobei die meisten davon praktischer Natur waren:  Die Überlieferung war esoterisch, anfällig für Fehlinterpretationen, und viele ihrer Eigenarten und Rituale beinhalteten Dinge, die als „häretische“, anti-soziale und/oder illegale  Akte gelten würden.

Darüber hinaus machten die Methoden die zum Training der Novizen benutzt wurden, diese oft zu Outlaws, und stellten sie gegen die konventionelle Gesellschaft. Obendrein war das Lehren und waren die Lehren der Tradition vor dem Gesetz häretisch – ein krimineller Angriff auf Kirche und Staat. Heimlichkeit war essenziell und notwendig.

Dieser Zustand währte bis vor Kurzem. Mit der Zunahme des Interesses am „Okkulten“ im Allgemeinen wurde der linkshändige Pfad weniger geheim, und gewisse Aspekte der Tradition begannen, diskret zu zirkulieren. Was irrtümlich für „esoterische“ Traditionen gehalten wurde und, Dank der neuen Offenheit gegenüber dem Okkulten und dem Verschwinden anti-okkulter Gesetze, frei verbreitet und/oder veröffentlicht wurde, waren (a) die nutzlosen Grimoire/kabbalistischen Traditionen, oder (b) fehlinterpretierter Crowleyismus, oder (c) von einer Show/ghoulischen/selbstdarstellerischen Art, die aus zusammengewürfelten Teilen von (a) und (b) in Gemeinschaft von Mythen und unerleuchtetem Egoismus bestand. Die wahre Tradition – mit ihren Gefahren und ihrer Dunkelheit, blieb verborgen.

Zu (c) gehörte die Church of Satan, die Satanismus zu einer Art Fantasy Rollenspiel, oder generell Spielchen mit ein bisschen Zauberei zum Beeindrucken, machte. Das spätere Schisma, das den Temple of Set hervorbrachte (nicht gerade mit einem Knall, sondern eher mit einem Wimmern geboren) kam nicht unerwartet, betrachtet man die Struktur und Ausrichtung dieser „Kirche“ - und genausowenig war es der Umstand, dass der Kopf dieses Schismas seinen Tempel auf einem sogenannten „höllischen Mandat“ errichtete, und Satanismus zur Religion erklärte - vollkommen falsch verstanden.

Inzwischen gediehen die alten Traditionen, in Europa und anderswo, in ihrer traditionellen Weise weiter – geheim, einige wenige Novizen nur nach langen Reihen von Tests und Prüfungen akzeptierend. Die Überlieferungen, Schriften, Rituale, Prüfungen und Techniken blieben, bis auf diese Wenigen, unerreichbar. Nach langem Hin und Her entschied sich das Individuum, das die traditionellen Gruppen repräsentiert, schrittweise die esoterische Tradition die er und andere repräsentieren, auf einer selektiven Basis zu veröffentlichen, um ein für alle Mal zu enthüllen, worum es im LHP und Satanismus wirklich geht. Der wahre Grund für diese Entscheidung lag in äonischer Strategie – die Überlieferung zugänglich zu machen würde eine Zunahme der Zahl echter Adepten ermöglichen, und so eine Beschleunigung der Vergegenwärtigung der dunklen Kräfte auf der Erde, wodurch die sinistre Dialektik der Geschichte erfüllt würde. Dieser Zuwachs würde jedoch schrittweise geschehen - über Jahrhunderte.

Mit dieser Verbreitung konnten Sinn, Zweck und Methoden des Satanismus und des LHP nicht länger fehlinterpretiert werden, und die Poser und Scharlatane, die sich selbst als „Satanisten“ darstellten, würden entlarvt werden - zumindest für jene, die etwas Urteilskraft besitzen. Mit der Enthüllung der Geheimnisse für jene, die nach ihnen gesucht haben, konnte die esoterische Arbeit, wie sie es immer wurde, im Geheimen fortgesetzt werden – das Training, durch direkte Erfahrung, der wenigen die stark und begabt genug sind, den schwierigen und gefährlichen Weg entlang des linkshändigen Pfades zu gehen.
 

 

 
Weiter >