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Magie mit Tränen PDF Drucken E-Mail

 

Magie mit Tränen


Ein verbreiteter Irrtum unter den wenigen, die dem siebenfältigen sinistren Weg folgen, ist die Annahme, dass er irgendwie ihr Leben einfacher machen würde. Sie glauben, nachdem sie gewisse Kräfte auf sich gezogen haben, mittels 'satanischer Meisterschaft' Trauma City vermeiden zu können. Die einsame Feststellung, dass dem nicht so ist, genügt häufig, den Initiaten (und in einigen Fällen Adepten) zum Aufgeben seines magischen Weges zu bewegen.

Dies kann aus zweierlei Gründen geschehen: 1) das Individuum wird von einer 'satanischen Rolle' besessen und dann desillusioniert (Rollen sind nur nützlich, wenn sie schlicht als Mittel zum Zweck verstanden werden) und 2) durch diese Erkenntnis werden sinistre Energien in einer weit potenteren Form enthüllt, als durch Rollenspiel erreicht werden könnte (dennoch sind diese Energien eine Kulmination dieser Rolle).

Einfach gesagt ist Satanismus keine Flucht vor, sondern die Teilnahme am Leben. Die Herausforderung, ein Leben als selbstbestimmtes Wesen zu führen, einen Lebensstil zu kreieren, der intuitiv dem Pfad der individuellen Bestimmung folgt (durch diesen Prozess wird die Bestimmung, schrittweise, bewusst gemacht) ist einfach für die Mehrheit der menschlichen Rasse zu verstörend, um akzeptiert zu werden.

Also kriechen die Versager, freigesprochen davon, Verantwortung für ihre eigenen Leben zu übernehmen, zurück zur Mittelmäßigkeit. Mentale und physische Degeneration folgen als Mittel, die Schuldgefühle, die ihr neuer/alter Lebensstil weckte, zu unterdrücken. Für diejenigen, die bei ihrer Suche bleiben, ist es das sich den Herausforderungen des sinistren Weges Stellen, das den Adepten und die Stufe(n) danach hervorbringt. Und dies erfordert ein Verständnis der beteiligten Kräfte, und wie sie zur Selbst-Evolution beitragen.

Es ist dieses Verständnis, das verhindert, dass solche Erfahrungen für den Fortschritt schädlich werden. Trauma wird niemals durch irgendein magisches System eliminiert werden. Für diejenigen, die vor der Adeptschaft arbeiten, ist es klug zu betrachten, wie Trauma tatsächlich (neben anderen Dingen) Kreativität schürt, und wie diese Kreativität sich vermindern würde, wäre eine komfortable Abhängigkeit - materiell und psychisch - von einem anderen Individuum gegeben.

Diese Situation würde die Hindernisse verringern, die aus der Unabhängigkeit entstehen; wobei diese Hindernisse die Katalysatoren des kreativen Ausdrucks einer Person sind.

Man muss sich nur einmal den uninspirierten Inhalt der Produkte der meisten Künstler ansehen, nachdem sie 'unterstützt' werden. Das Leben wird zu einfach. Diese Situation produziert an sich schon Konflikt, doch viele verstehen das nicht und stürzen in eine Grube des Selbst-Missbrauchs. Dies erzeugt die falsche Vorstellung vom 'leidenden Künstler'.

Das Leiden muss verstanden werden, denn darin liegt Weisheit. Das erfordert eine Art von Ehrlichkeit, die sich die meisten nicht trauen. Ein Opfer oder Märtyr des Leidens zu sein verlangsamt, verkehrt und zerstört den Prozess der Selbst-Evolution. Warum verstehen so viele diesen offensichtlichen Fakt nicht?

Nichts hiervon bedeutet, dass eine Person absichtlich Situationen zerstören oder erschaffen soll - es sei denn, dies wird in dem Moment als nützlich gesehen. Solche Vorkommnisse ergeben sich auf natürlichem Wege durch das Leben in Selbst-Ehrlichkeit und das Streben nach Exzellenz.

Es sollte immer am erstrebenswertesten sein, den größtmöglichen Erfolg zu erzielen, aber der Einzelne sollte zu seinem eigenen Konzept von Erfolg kommen, und nicht dem des generellen Konsens folgen.


 
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